Medienbildung

KiKA DIGITAL besuchen

Sie wollen KiKA kennenlernen? Unsere beliebten KiKA-Moderator*innen nehmen Sie mit auf einen Rundgang durchs Baumhaus-Studio. Außerdem bieten wir Ihnen kreative Angebote, um Kindern die Medienwelt besser zu erklären. Nutzen Sie unsere Fidi-Handpuppen-Bastelanleitung und kreieren Sie damit Ihren eigenen Workshop für Kinder.

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KiKA besuchen Jahr für Jahr bis zu 8000 Erwachsene und Kinder im Alter von 5-65 Jahren. Dabei lernen sie die komplizierte Welt des Fernsehens kennen, werfen einen Blick hinter die Kulissen und erhalten zielgruppengerechte Workshops zum Umgang mit Medien. Da zur Zeit keine Besuche vor Ort möglich sind, bietet KiKA hier eine digitale Alternative.

Entdecken Sie neue Bastel-, Spiel- und Lernangebote inklusive einem aktuellen Blick hinter die Kulissen des KiKA-Studios in Erfurt!

Organisieren Sie Ihren eigenen Workshop - ob für Kindergartengruppen, Grundschulkinder oder für Ihre Kinder zu Hause! Mit unseren medienpädagogischen Inhalten können Sie Handpuppen basteln, Trickfilme machen und hinter die Kulissen des Kinderfernsehens schauen.

Juri moderiert das KiKA Baumhaus | Rechte: KiKA
Juri Juri moderiert das KiKA Baumhaus

"Seit dem ersten Sendetag moderiere ich bei KiKA in Erfurt. Das macht echt Laune! Besonders mag ich es, mich zu verkleiden. Ich war schon Zauberer, Märchenprinz, Neandertaler, Schlagersänger, Spock von der Enterprise und, und, und.."

[Juri Tetzlaff, Moderator vom KiKA-Baumhaus]

KiKA besuchen und Medienkompetenz erlernen nach oben

Warum ist Medienerziehung so wichtig?

Medien bestimmen den Alltag
Für die meisten älteren Kinder und Jugendlichen ist eine Welt ohne die ständige Verfügbarkeit digitaler Medien gar nicht mehr denkbar. Das Smartphone und das Internet, Videotelefonie und Sprachnachrichten gehören für junge Menschen seit ihrer Geburt zu ihrem Alltag.

Zwei Mädchen stehen auf einem Schulhof uns schauen auf ein Smartphone. | Rechte: KiKA
Abenteuer digital

"Digital natives" („digitale Eingeborene“) bezeichnet die Generation, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Das Gegenteil sind "digital immigrants" ("digitale Einwanderer"), die erst im Erwachsenenalter das Internet kennengelernt haben.

Medienumgang erzeugt Unterschiede
Kinder und Jugendliche wachsen in einer vollkommen anderen medialen Umgebung auf als ihre Eltern. Das schafft Fragen und erzeugt Unsicherheiten: Welche Regeln soll mein Kind einhalten? Wie viel Medienumgang braucht mein Kind? Wie schütze ich es ohne ihm den Zugang zur digitalen Welt zu verwehren?

Verstärkte Mediennutzung seit Corona
Durch Corona hat sich zudem die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen deutlich erhöht. Dies beunruhigt viele Eltern. Oft befürchten Sie, ihre Kinder würden den Zugang zur Realität verlieren. Andersherum fehlt Erwachsenen oft auch ein Zugang zur digitalen Welt ihrer Kinder.

Ein Junge sitzt mi enem Tablet auf einer Couch. | Rechte: KiKA
Abenteuer digital

Eine Sonderbefragung („JIMplus Corona“, zu finden auf klicksafe) zum Medienumgang von Schülerinnen und Schülern während der ersten Phase der Schulschließungen ergab, dass die Mediennutzung im Alltag der 12-19Jährigen gestiegen ist.

So verbrachten die Jugendlichen nach eigenen Angaben mehr Zeit als vorher mit YouTube Videos (82 %), Musikhören (78 %), Streaming-Diensten (71%) und Fernsehen (54 %).

Laut JIM-Studie verbrachten Jugendliche montags bis freitags rund 260 Minuten täglich online. Das ist ein Anstieg von ca. einer Stunde im Vergleich zum Vorjahr. Rund 60 % der Zeit entfallen dabei auf die Bereiche Unterhaltung und Spiele. Dem gegenüber werden rund 40% der Zeit in Kommunikation und Informationssuche investiert.

Wer begleitet das Medienleben von Kindern?

Begleitung durch Erwachsene
Eltern und Erziehende sollten Kinder auf ihrem Weg zum eigenständigen Medienleben begleiten können, es so gestalten, dass es Kinder nicht irritiert und sie stattdessen anregen, Medien und Techniken gesellschaftlicher Kommunikation zu begreifen, zu nutzen und sie selbstständig zu gestalten.

Begleitung durch Medienanstalten
Als Medienanstalt unterstützt KiKA Sie gerne dabei, die nötige Sicherheit im Umgang mit Medien zu gewinnen, sich die Chancen digitaler Medien zu erschließen, mögliche Risiken einzuordnen und Ihr eigenes Medienverhalten frei zu gestalten.

Wie trägt KiKA zur Medienerziehung bei?

Mithilfe von Spielangeboten, Programmen und kreativen Übungen können Kinder verschiedene Filmtricks kennenlernen und hinter die Kulissen blicken. Um bei Ihnen die Fähigkeit zur Reflexion der Sendungen zu fördern, ist es besonders sinnvoll, die Kinder selbst Medien ausprobieren zu lassen.

Auf dem Karnevalsumzug ist es für Down-Syndrom Kind Gio (Lorenzo Sisto) die größte Freude als „Superman“ herum zu flitzen und die Welt aus den Angeln zu heben. | Rechte: ZDF/Vision Distribution S.p.A.
Auf dem Karnevalsumzug ist es für Down-Syndrom Kind Gio (Lorenzo Sisto) die größte Freude als „Superman“ herum zu flitzen und die Welt aus den Angeln zu heben.

Wenn Sie als Erwachsene Interesse an den Medienhelden Ihrer Kinder zeigen, erfahren Sie, was Ihre Kinder aktuell bewegt. Außerdem vermittelt Ihr Interesse dem Kind zusätzlich Sicherheit und schenkt Geborgenheit und Zuversicht.

Bei der Mediennutzung stehen vor allem die erzählten Geschichten im Vordergrund. Darin werden Erfahrungen, Wissen und Emotionen vermittelt. Neben Vorlesebüchern und Hörspielen sind auch audiovisuelle Inhalte wie Filme und Fernsehserien für Vorschulkinder faszinierend.

Angebote für Vorschulkinder nach oben

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Kinder im Vorschulalter achten besonders auf das Aussehen von Figuren, was die Figuren tun und was ihr Handeln am Ende für Auswirkungen hat. Auch die Geschlechterunterscheidung spielt dabei schon eine Rolle.

Wer oder was bin ich und was darf ich außerdem noch sein? Wie funktioniert die Welt und was kann ich hier alles machen?

Auf diese Weise setzen sich Kinder aktiv mit ihrer Umwelt auseinander. Sie wollen lernen, sich darin einzuordnen, gleichzeitig aber eigenständig sein und sich abgrenzen.

KiKANiNCHEN und Freunde | Rechte: KiKA
KiKANiNCHEN und Freunde

Medienfiguren einer Geschichte können in der Fantasie der Kinder zu Spielkameraden werden. Daher ist es wichtig, viele verschiedene Figuren anzubieten, die die emotionale Realität und Alltagssituationen der Kinder widerspiegeln.

Angebote für Grundschulkinder nach oben

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In der Welt der Trickfilme
Trickfilme sind bei Kindern sehr beliebt. Sie sind fasziniert von der Welt der Fantasie und Träume, in der alles möglich zu sein scheint.

Sie fiebern mit ihren Heldinnen und Idolen:
Kikaninchen, Feuerwehrmann Sam, Sandmännchen oder die Biene Maja. Für jede Altersgruppe und für jeden Geschmack findet sich etwas im Repertoire. Fragen Sie Ihre Kinder nach Ihren Lieblings-Trickfilmfiguren. Mit unseren Angeboten können Sie dazu Ihren eigenen Trickfilm entwerfen.

Mithilfe eines Daumenkinos oder Stop Motion Apps können Sie Ihre Kinder an die Entstehung eines solchen Trickfilms heranführen.

Wie funktioniert das Daumenkino?
Daumenkinos sind kleine „Bücher", die Geschichten durch eine Abfolge von Bildern erzählen. Auf jede Seite wird ein Bild gemalt, das sich nur ganz wenig von dem jeweils vorigen Bild unterscheidet. Dadurch, dass man mit dem Daumen an der offenen Seite des Blocks entlang fährt, werden die einzelnen Bilder so schnell hintereinander sichtbar, dass eine Bewegungsillusion entsteht.

Wie wird ein Daumenkino erstellt?
1. Je mehr Einzelbilder (mindestens 16) Sie für eine Bewegung malen, desto besser.
2. Halten Sie die Veränderung des Motivs von Bild zu Bild möglichst minimal, da so der Bewegungsablauf beim Durchblättern geschmeidiger ist und das Bild weniger "springt".
3. Wenn Sie nun schnell mit dem Daumen durch die Seiten blättern, bewegt sich die Figur – ein kleiner Film spielt sich ab.

Für Kinder im Grundschulalter gibt es viele spannende Angebote, um einen eigenen Trickfilm zu drehen. Mithilfe von kostenlosen Apps entstehen so Filme bis zu 2min. Tim von Team Timster erklärt die Tricks des Trickfilmens.

Das KiKA-Baumhaus - ein Blick hinter die Kulissen nach oben

Baumhaus | Rechte: KiKA

In der fantasieanregenden Umgebung des Baumhauses lassen Juri und Singa den Tag Revue passieren und zeigen einige Bilder, die Kinder für KiKA gemalt haben – täglich erreichen den Sender bis zu 300 Einsendungen.

Seit 2004 begrüßen die Moderatoren Juri und Singa jeden Abend im „KiKA-Baumhaus“ abwechselnd die Kinder. Das Format bildet für viele Familien mit Vorschulkindern – zusammen mit „Unser Sandmännchen“ – den ritualisierten Abschluss eines Tages.

Viele Kinder sind überrascht, wenn Sie zum ersten Mal das Baumhaus-Studio betreten.

"Das steht ja gar nicht auf einem Baum, sondern auf dem Boden."
"Wo ist denn Bubu? Schläft sie noch?"
"Hier sind ja sooo viele Kameras!"

Lehnen Sie sich mit Ihren Kindern zurück und genießen Sie den Blick ins Baumhausstudio. Nutzen Sie mit Kindern von 2-6 Jahren den Blick hinter die Kulissen mit Juri. Er zeigt viele kleine Besonderheiten und interagiert im Video mit den Kindern. Gerade für die Kleinen möchten wir das Baumhaus nicht "entzaubern" und zeigen daher bewusst bestimmte technische Inhalte nicht.

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Henriette am 23.04.2021 um 17:08 Uhr

Super

Stand: 14.04.2021, 11:27 Uhr

Umgang mit Medien