SCHLIESSEN
 
SCHLIESSEN
FÜR ERWACHSENE

Bushra - Vertrieben aus Myanmar

Nächste Folge am 20.10.2019

um 20:30 Uhr

Bushra - Vertrieben aus Myanmar

Folge vom 23.06.2019 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Bushra lebt im größten Flüchtlingscamp der Welt in Bangladesch. Sie gehört zum Volk der Rohingya, Muslime aus dem Westen Myanmars, die von dort vertrieben worden sind. Schritt für Schritt entdeckt Bushra, wie sie dem monströsen Lager auch Lebenswertes abgewinnen kann.

Etwa eine Million Rohingya leben als Flüchtlinge in Bangladesch, einem kleinen Land in Südasien. Die Rohingya kommen aus Rakhine, einer Region, die im Westen von Myanmar liegt, direkt an der Grenze zu Bangladesch. Deswegen sind sie dorthin geflüchtet.

Eine Minderheit ohne Rechte

Die Rohingya sind eine kleine Volksgruppe, die in Myanmar lebt. Sie sind vor allem Bauern und Handwerker, einige wenige leben als Fischer oder Händler. Die meisten von ihnen sind sehr arm und nur wenige können lesen oder schreiben. Die Vorfahren der Rohingya waren vor sehr langer Zeit nach Myanmar eingewandert.

Weil die Rohingya in Myanmar immernoch als Einwanderer gelten, erkennt sie die Regierung nicht als Staatsbürger an. Deshalb haben sie nicht die gleichen Rechte wie die anderen Einwohner des Landes. Rohingya dürfen nicht wählen und sich auch nicht frei bewegen. Sie müssen immer die Behörden um Erlaubnis bitten.

Als Muslim zwischen Buddhisten

DIe Rohingya haben auch eine andere Religion als die meisten Menschen in Myanmar. Sie sind Muslime und die Menschen in Myanmar hauptsächlich Buddhisten. Deshalb werden die Rohingya seit langem diskriminiert. Viele von ihnen flüchten darum nach Bangladesch.

Du verlässt die KiKA-Seiten und wirst zum App-Store weitergeleitet. KiKA ist für den Inhalt des Stores nicht verantwortlich. Möchtest du fortfahren?