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FÜR ERWACHSENE

Philipp und die kleinen Stiere

Folge vom 05.07.2020 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Philipp lebt auf einem Hof in Österreich, 1.500 Meter über dem Meeresspiegel. Er möchte Bauer werden, wie sein Vater. Also packt der Zehnjährige kräftig mit an, denn Maschinen haben hier oben am Berg kaum Platz. Nach alter Tradition hilft Philipp auf dem Feld, beim Hüten und Füttern der Kühe - vor allem aber bei der Aufzucht kleiner Stiere. Die haben es dem Jungen angetan, denn sie sehen toll aus und sind stark.

Der Ort Obernberg liegt in Tirol. Das Bundesland Tirol liegt in Österreich und grenzt an Italien. Um Obernberg herum sind überall Berge und Naturschutzgebiete, die 2500 Meter über dem Meeerespiegel liegen.

Rinderzucht gegen das Aussterben

Philipps Eltern leben von der Rinderzucht. Das bedeutet sie kümmern sich darum, dass Stier (Männchen) und Kuh (Weibchen) Nachwuchs bekommen.

Sie züchten die Rasse: Tiroler Braunvieh. Diese Rasse kann besonders gut auf den steilen Berghängen laufen und bei extrem nassem oder kühlem Wetter zurechtkommen. Durch die Zucht kann Philipps Familie dazu beitragen, dass die Rasse nicht ausstirbt.

Die Beschäftigung mit den Rindern macht Philipp sehr viel Spaß. Er kennt sich sehr gut mit den Rassen und Merkmalen der Rinder aus. Wenn er groß ist, möchte er auch gerne Rinder züchten, am liebsten in seiner Heimat Obernberg. Philipp hat aber auch noch andere Hobbys. Er spielt Waldhorn, schnitzt oder trifft sich mit seinen Freunden.

Ein Kalb ist der Nachwuchs von Kuh und Stier. Kälber wachsen ungefähr acht Wochen im Mutterleib heran. Bei der Geburt wiegen sie schon fast 35 Kilogramm. In den ersten sechs Monaten wird das Kalb von der Milch der Mutter ernährt. Danach ist es schon sehr selbstständig und frisst nur noch Gras, Heu oder Getreide.

Die meisten Stier-Kälber, die auf dem Berghof zur Welt kommen, werden nach fünf bis sechs Monaten abgegeben, weil sie für die Zucht nicht gebraucht werden. Philipp findet das ungerecht, weil die Stiere an den Metzger verkauft werden. Die Stiere zu behalten, bedeutet für die Familie mehr Kosten, weil sie mehr Futter kaufen müssen.

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