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FÜR ERWACHSENE

Bereit für das Abenteuer - Melissa bei den Pfadfindern

Nächste Folge am 22.09.2019

um 20:35 Uhr

Bereit für das Abenteuer - Melissa bei den Pfadfindern

Folge vom 14.07.2019 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Die zwölfjährige Melissa aus Berlin ist seit sechs Jahren begeisterte Pfadfinderin. Sie liebt es, zusammen mit anderen draußen in der Natur zu sein, Feuer zu machen, Essen zu kochen, Zelte aufzubauen und manchmal sogar bis an ihre Grenzen zu gehen.

Pfadfindersippe

Einmal die Woche geht Melissa zu ihrer Pfadfindersippe, einer Gruppe von gleichaltrigen Mädchen. Dort quatschen, basteln, spielen, kochen sie gemeinsam oder unternehmen etwas anderes. Die Treffen liebt Melissa und würde sie nie ausfallen lassen.

Raus in die Welt

Am schönsten findet Melissa die Fahrten. Denn dann geht es an vielen Wochenenden und in den Herbst-, Winter-, Oster- und Sommerferien nach draußen, in die Natur. Die Reisen führen die Gruppe von Berlin, über ganz Deutschland bis hin ins Ausland.

Darüber hinaus gibt es Fahrten, die ohne ihre Sippe stattfinden. Das sind zum Beispiel Weiterbildungskurse, wie der Kompasskurs, bei dem Melissa mitgemacht hat, bis hin zu internationalen Pfadfindertreffen, wo sich Pfadfinder aus der ganzen Welt treffen. Die Pfadfinderbewegung hat mehr als 38 Millionen Mitglieder.

Ein Halstuch für den Stamm

Die Pfadfinder in einigen Stämmen tragen einheitliche Kleidung, andere tragen nur das gleiche Halstuch mit einem gleichen Knoten. So zeigen die Pfadfinder, dass sie zusammen gehören. Melissa hat auch ein Halstuch mit einem Knoten ihres Stammes. Während der Fahrt macht sie sich einen neuen Knoten, da sie für die Woche einer neuen Sippe angehört.

Die Idee für die Pfadfinder stammt von dem britischen General Robert Baden-Powell. Im Sommer 1907 eröffnete er das erste Pfadfinderlager auf einer englischen Insel. Ihm war wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen für den Frieden einsetzen, und dass sich alle Menschen gut verstehen. Deshalb haben die Pfadfinder bis heute das Motto „Jeden Tag eine gute Tat.“

Das englische Wort für Pfadfinder, „scout“, bedeutet Erforscher oder Kundschafter. Pfadfinder versuchen den Weg durch unbekanntes Gebiet zu finden, müssen Schlafplätze aussuchen, Zelte aufbauen und selbst über einem Feuer kochen. Dadurch sollen Pfadfinder lernen hilfsbereit und selbstständig zu sein. Sie entdecken die Natur und lernen Herausforderungen als Team zu bewältigen.

Ein Pfadfinderstamm setzt sich aus mehreren Gruppen zusammen. Wer zu welcher Gruppe gehört, das entscheidet das Alter. Erst ist man ein Wölfling, dann gehört man zur Meute, danach zur Sippe und als Jugendlicher kommt man in die Ranger- oder Roverstufe. Die jüngeren werden von den älteren Gruppen geleitet. Alle helfen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung für ihre Aufgaben im Stamm.

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