Meine Krankheit, meine Freunde & ich

Nächste Folge am 03.11.2019

um 20:10 Uhr

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Die "unsichtbare Krankheit" nach oben

David ist erst 8 Jahre alt, als eine Zyste in seinem Kopf festgestellt wird. Seitdem lebt der mittlerweile 12-jährige mit ständigen Kopfschmerzen und Migräne. David berichtet, wie er mit seiner Krankheit umgeht. | Rechte: KiKA/Anne C. Brantin/privat
David ist erst 8 Jahre alt, als eine Zyste in seinem Kopf festgestellt wird. Seitdem lebt der mittlerweile 12-jährige mit ständigen Kopfschmerzen und Migräne. David berichtet, wie er mit seiner Krankheit umgeht.

Stell dir vor, dir brummt ständig der Schädel. So war das für David, bis er mit acht Jahren am Kopf operiert wurde. Der Grund für Davids ständige Kopfschmerzen war eine Zyste in seinem Gehirn. Sie konnte zwar nicht entfernt werden, aber sie wurde durchstochen, sodass das Gehirnwasser wieder fließen kann. Es besteht trotzdem die Möglichkeit, dass die Zyste sich wieder schließt. Dann müsste David wieder am Gehirn operiert werden.
Was bedeutet es, mit einer unsichtbaren Krankheit zu leben? Wie ist das so im Krankenhaus? Was macht er gegen Heimweh und wer unterstützt ihn? Davon erzählt uns David im KUMMERKASTEN.

Zysten sind Hohlräume, die im Körper entstehen. Sie können schon bei Geburt vorhanden sein oder sich später im Laufe des Lebens bilden. Sie enthalten meist Flüssigkeit oder Luft. Das ist erstmal nix Schlimmes. Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens eine oder mehrere Zysten. Zysten können praktisch überall im Körper auftreten: Im Knie, am Handgelenk, im Mund, Rücken, Brust, an Organen oder im Gehirn. Die Meisten von ihnen bleiben unentdeckt oder müssen nicht behandelt werden. Wenn sie aber auf andere Organe drücken oder größer werden, können sie Symptome machen und müssen dann behandelt werden.

So überstehst du das Krankenhaus nach oben

 die David helfen, wenn er Heimweh hat | Rechte: Anne C. Brantin

Tipps von David

Das hilft bei Heimweh

 freut David sich im Krankenhaus | Rechte: Anne C. Brantin

Ideen von David

Darüber freut man sich im Krankenhaus

Positiv am Krankenhaus | Rechte: Anne C. Brantin

Gedanken von David

Das ist positiv am Krankenhaus

Das hilft bei Kopfschmerzen nach oben

Ruhe
Ab ins Bett! Schlaf, Dunkelheit und Ruhe helfen besonders gut bei Migräne.

Wärme
Bei Spannungskopfschmerzen kann Wärme helfen. Nimm ein heißes Bad, geh in die Sauna oder leg dir ein Wärmekissen auf Schultern und Nacken. Durch die Wärme werden deine verspannten Muskeln wieder durchblutet und entspannen sich.

Druckmassage
Oft lassen sich Schmerzen, die in der Stirn festsitzen, gut wegmassieren. So geht’s: Male mit deinen Fingerkuppen Kreise auf deine Schläfen. Schließe dabei deine Augen und atme ganz tief ein und aus. Zusätzlich kannst du deine Kopfhaut, zwischen deinen Augenbrauen und die Vertiefung hinter deinen Ohren sowie deinen Nasenrücken massieren.

Pfefferminzöl
Dieses Öl entspannt und lindert vor allem Spannungskopfschmerzen. Trage ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen auf und massiere es ein. Das Öl kühlt und fördert die Durchblutung. Vorsicht, nicht in die Augen reiben!

Bewegung an der frischen Luft
Geh an die frische Luft. Wenn du den ganzen Tag im Klassenzimmer oder vor dem Computer gesessen hast, hilft die frische Luft deine verspannten Glieder wieder zu beleben. Auch regelmäßiger Sport kann dich vor Kopfschmerzen schützen.

Viel Wasser trinken
Fehlt deinem Körper Wasser, wird dein Blut dickflüssiger. Deine Gefäße im Gehirn können nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt werden. Dadurch entstehen Kopfschmerzen. Trink mindestens 1 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee am Tag. 

Regelmäßige Mahlzeiten
Wenn du nicht genug Nahrung zu dir nimmst, fällt dein Blutzuckerspiegel. Das kann Kopfschmerzen auslösen. Achte darauf, was du isst. Denn zu viel Fettiges und Süßes können Kopfschmerzen verursachen oder sogar noch verschlimmern.

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Die drei häufigsten Kopfschmerztypen nach oben

A C H T U N G:
Nur, weil dir manchmal der Schädel brummt, musst du nicht sofort eine Zyste im Kopf oder schlimme Migräne haben. Wenn deine Schmerzen aber über einen längeren Zeitraum anhalten, sprich auf jeden Fall mit deinen Eltern und sucht einen Arzt auf!

Das Migräne Monster:
Meistens kündigt sich Migräne an. Entweder hast du kurz vor der Migräne Attacke richtig gute Laune oder bist traurig, hast Heißhunger auf Süßigkeiten oder musst oft Gähnen. Wenn die Migräne dann losgeht, spürst du einen pulsierenden Schmerz in nur einer Gesichtshälfte.  Der Schmerz kann zwischen 4 und 72 Stunden anhalten. Oftmals wird dir übel und schwindelig und du reagierst empfindlich auf helles Licht, laute Geräusche und bestimmte Gerüche. Manchmal erlebst du, bevor der Schmerz losgeht, flackernde Lichtblitze. Das nennt man Aura. Diese Aura-Symptome entwickeln sich allmählich oder treten nacheinander auf.
Stärke: 3/3 Brummschädeln
Dauer: 2-72 Stunden

Spannungskopfschmerzen:
Bei Spannungskopfschmerzen fühlst du einen drückenden Schmerz, der sich anfühlt, als hätte jemand ein zu enges Band um deinen Kopf geschnallt. Er zieht über die Stirn, bis zu den Schläfen und in den Hinterkopf. Diese Art der Kopfschmerzen kommen am häufigsten vor, sind aber meistens unproblematisch. Oft werden sie verursacht durch zu viel Stress, eine schlechte Körperhaltung oder zu wenig Schlaf.
Stärke: 2/3 Brummschädeln
Dauer: 30 Minuten bis 7 Tage

Die Cluster-Katastrophe:
Als ob ein brennend-heißes Schwert im Auge steckt – so beschreiben Menschen, die schon einmal Clusterkopfschmerzen hatten ihre Erfahrung. Der Schmerz ist besonders intensiv und tritt häufig nachts im Bereich von Auge und Schläfe auf. Oft ist dein Auge sogar gerötet, deine Nase läuft und du schwitzt. Diese Attacken können nur 15 Minuten dauern oder für bis zu drei Stunden täglich anhalten.
Stärke: 3/3 Brummschädeln
Dauer: 15 Minuten bis 3 Stunden, 1 Attacke jeden zweiten Tag bis 8 Attacken pro Tag

Mr. Freeze
Du schleckst an einem Eis und auf einmal sticht ein Schmerz durch die Stirn – es fühlt sich an, als würde dein Gehirn einfrieren. Nach etwa einer Minute ist der Schmerz wieder weg. Wenn wir etwas sehr kaltes trinken oder Essen, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, damit der Körper so wenig Wärme wie möglich verliert. Gleichzeitig schießt warmes Blut ins Gehirn, damit es nicht zu kalt wird. Das erhöht den Druck in den Blutgefäßen und verursacht das unangenehme Stechen.
Damit es nicht zum Brainfreeze, wie das Gefühl im Englischen genannt wird, kommt, sollte so wenig kalte Masse wie möglich deinen Gaumen berühren. Wenn du ein Eis isst, drehe den Löffel im Mund um, damit er zwischen Eis und Gaumen ist oder lasse das Eis langsam auf der Zunge zergehen ohne, dass es den Gaumen berührt.