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Bionik - Was ist das eigentlich?

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letzte Ausstrahlung am 23.04.2019

Von der Natur abgeschaut

Bionik - Was ist das eigentlich?

facettenaugen | Rechte: colourbox.com

Hast du dich schon mal gefragt, was Willows Bohrer und ein Klettverschluss gemeinsam haben? Beide sind durch Vorbilder aus der Natur entstanden.

Das Wort Bionik setzt sich aus den Wörtern Biologie und Technik zusammen. Es bedeutet, von der Natur für die Technik zu lernen. Forscher schauen sich dafür Tricks aus der Natur ab. Diese nutzen sie dann für neuartige Techniken.

Der Universalgelehrte Leonardo da Vinci, der im 15. Jahrhundert lebte, war einer der ersten Bioniker. Die Natur nutzte er als Vorbild für seine Experimente. Er studierte den Vogelflug und entwarf erste Fluggeräte.

Beispiele der Bionik

Die Lotuspflanze gilt in Asien als Pflanze der Reinheit. Sie sprießt aus dem dicksten Morast ohne schmutzig zu werden. Sie kann sich selbst reinigen. Auf der Blattoberfläche befinden sich winzige Erhebungen aus Wachs. Darauf kann kein Schmutz haften und das Wasser und der Dreck perlen einfach ab. Einsatz findet dieser Lotus-Effekt bei Autolacken und Fassadenfarben. | Rechte: colourbox.com

Die Lotuspflanze gilt in Asien als Pflanze der Reinheit. Sie sprießt aus dem dicksten Morast ohne schmutzig zu werden. Sie kann sich selbst reinigen. Auf der Blattoberfläche befinden sich winzige Erhebungen aus Wachs. Darauf kann kein Schmutz haften und das Wasser und der Dreck perlen einfach ab. Einsatz findet dieser Lotus-Effekt bei Autolacken und Fassadenfarben.

Du hast dich sicher auch schon gefragt, wie der Saugnapf im Bad an der Wand festhält. Abgeschaut wurde die Erfindung von den Saugnäpfen der Tintenfische. In der Wissenschaft wird dieses Prinzip „Unterdrucktechnik“ genannt. Ein elastischer Napf wird auf eine glatte Oberfläche gedrückt, so dass die Luft darin verdrängt wird. Mit dieser Saugkraft ist es möglich, enorme Lasten zu heben. | Rechte: colourbox.com

Du hast dich sicher auch schon gefragt, wie der Saugnapf im Bad an der Wand festhält. Abgeschaut wurde die Erfindung von den Saugnäpfen der Tintenfische. In der Wissenschaft wird dieses Prinzip „Unterdrucktechnik“ genannt. Ein elastischer Napf wird auf eine glatte Oberfläche gedrückt, so dass die Luft darin verdrängt wird. Mit dieser Saugkraft ist es möglich, enorme Lasten zu heben.

Der Bioniker George de Mestral musste nach Spaziergängen das Fell seines Hundes immer wieder von Klettfrüchten befreien. Dadurch kam er auf die Idee des Klettverschlusses. Dieser besteht auf der einen Seite aus kleinen Haken und auf der anderen Seite aus weichen, biegsamen Schlaufen. Diese werden durch leichten Druck miteinander verbunden und haften zusammen. Klettverschlüsse sind an Schuhen, Babywindeln und Raumanzügen der Astronauten zu finden. | Rechte: colourbox.com

Der Bioniker George de Mestral musste nach Spaziergängen das Fell seines Hundes immer wieder von Klettfrüchten befreien. Dadurch kam er auf die Idee des Klettverschlusses. Dieser besteht auf der einen Seite aus kleinen Haken und auf der anderen Seite aus weichen, biegsamen Schlaufen. Diese werden durch leichten Druck miteinander verbunden und haften zusammen. Klettverschlüsse sind an Schuhen, Babywindeln und Raumanzügen der Astronauten zu finden.

Die Samenkapsel der Mohnpflanze diente dem Salzstreuer als bionisches Vorbild. Ist der Mohn verblüht, so reifen die Samen in der Kapsel. Damit die Samen weit verstreut werden können, besitzt die Mohnkapsel am Rand rundherum kleine Löcher. Wenn der Wind die reife Kapsel in Schwingung versetzt, werden die Samen durch die Löcher in alle Richtungen verteilt. | Rechte: colourbox.com

Die Samenkapsel der Mohnpflanze diente dem Salzstreuer als bionisches Vorbild. Ist der Mohn verblüht, so reifen die Samen in der Kapsel. Damit die Samen weit verstreut werden können, besitzt die Mohnkapsel am Rand rundherum kleine Löcher. Wenn der Wind die reife Kapsel in Schwingung versetzt, werden die Samen durch die Löcher in alle Richtungen verteilt.

Geckos laufen mühelos an Wänden und Decken. An den Fußzehen haben sie Lamellen mit winzigen Haaren. Die wiederum haben noch viel winzigere Härchen. Alles zusammen wirken sie wie Klebepunkte mit einer großen Haftkraft. Nach diesem Vorbild wollen die Forscher einen superstarken Trockenkleber  entwickeln, der sich leicht und spurenlos wieder lösen lässt. | Rechte: colourbox.com

Geckos laufen mühelos an Wänden und Decken. An den Fußzehen haben sie Lamellen mit winzigen Haaren. Die wiederum haben noch viel winzigere Härchen. Alles zusammen wirken sie wie Klebepunkte mit einer großen Haftkraft. Nach diesem Vorbild wollen die Forscher einen superstarken Trockenkleber entwickeln, der sich leicht und spurenlos wieder lösen lässt.

Bewegt sich eine Katze schnell, sind ihre Pfoten schmal. Stoppt sie jedoch im schnellen Lauf, spreizt sie die Ballen ihrer Pfoten und vergrößert damit ihre "Bremsfläche". Das brachte Reifenhersteller auf die Idee, einen speziellen Reifen zu entwickeln der das Autofahren sicherer machen soll. | Rechte: colourbox.com

Bewegt sich eine Katze schnell, sind ihre Pfoten schmal. Stoppt sie jedoch im schnellen Lauf, spreizt sie die Ballen ihrer Pfoten und vergrößert damit ihre "Bremsfläche". Das brachte Reifenhersteller auf die Idee, einen speziellen Reifen zu entwickeln der das Autofahren sicherer machen soll.

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