In der Schule über Vielfalt sprechen

Toleranz, Herkunft und Integration

In der Schule über Vielfalt sprechen

Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal von ARD und ZDF bietet zu seinem Themenschwerpunkt „Respekt für meine Rechte! - Gemeinsam leben“ umfassendes Begleitmaterial zur kostenlosen Nutzung an.

Nirgends ist die Bevölkerungsvielfalt stärker ausgeprägt als an Kitas und Schulen. Durchschnittlich jeder dritte Schüler in Deutschland hat Migrationshintergrund. Dementsprechend sind Kinder die Experten für Integration und Zusammenleben mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Anregungen für den Unterricht

TIPP: Alle Arbeitsblätter kostenfrei downloaden und als Kopiervorlage im Unterricht nutzen!

Zu einzelnen Sendungen bietet KiKA Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler an. Lehrerinnen und Lehrer erhalten Hintergrundinformationen zu der jeweiligen Sendung (Inhalt, angesprochene Kinderrechte, Tipps zum Einsatz der Sendungen im Unterricht, Ideen zur Vertiefung der angesprochenen Themen im Unterricht).

Alle Sendungen stehen über die Mediatheken von ARD, ZDF und KiKA online zu Verfügung. Bei den Kindern sind die öffentlich-rechtlichen KiKA-Sendungen bestens bekannt und sehr beliebt. Die Protagonisten (Moderatoren und Schauspieler) gelten als glaubwürdig. Auch das kann für die Vermittlung von Kinderrechten als Thema im Unterricht von Vorteil sein.

Arbeitsblätter nach oben

Fragen und Antworten nach oben

Die „Gemeinsam leben“-Sendungen bei KiKA richten sich vor allem an die Acht- bis Zwölfjährigen (3. bis 6. Klasse). Doch die Themen „Toleranz, Integration und Herkunft“ betrifft alle: junge und ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Viele der KiKA-Sendungen sind als Familienprogramme angelegt, die sich bestens für den Einsatz im Unterricht eignen und sprechen auch Eltern an.

Die Themen Gemeinsam leben kann in nahezu allen Unterrichtsfächern angesprochen werden, ob in Deutsch, Englisch, Religion, Ethik, Politik oder auch im fächerübergreifenden Unterricht.

Mit der "Sendung mit dem Elefanten" (WDR) und "KiKANiNCHEN" (KiKA) sind auch Sendungen dabei, die sich speziell an Vorschulkinder richten.

Wenn es im Unterricht um die Themen „Vielfalt“, „anders sein“ und „Gemeinsam leben“ geht, darf sich kein Kind in der Klasse zurückgesetzt oder gar diskriminiert fühlen. Darauf müssen Lehrkräfte besonders achten, denn bei der Behandlung des Themas Vielfalt in unserer Gesellschaft kann es auch bereits in Grundschulen zu fremdenfeindlichen Äußerungen durch Schülerinnen und Schüler kommen.

Experten empfehlen: In solchen Fällen sollten die Lehrkräfte auf jeden Fall selbst Stellung nehmen, sich von solchen Äußerungen distanzieren und sich klar zur Einhaltung der Menschenrechte bekennen. Wichtig ist hierbei, dass die Lehrkräfte deutlich machen, dass sie nicht die Person ablehnen, die sich so geäußert hat, sondern lediglich die vorgetragene fremdenfeindliche Haltung. Mehr Informationen zu dem Thema bieten Initiativen wie "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" und das "Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.“.

Zunehmend berichten Lehrkräfte von Schülern, die sich radikalisieren oder durch antisemitische Aussagen auffallen. Wie können Lehrer angemessen reagieren, zum Beispiel auch, wenn Konflikte zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Schülern entstehen? Oder Schülerinnen beim Sportunterricht ungeeignete Kleidung tragen? Auskunft hierauf gibt die Broschüre "Integration fördern, Radikalisierung erkennen – Handreichung für Lehrkräfte in der schulischen und beruflichen Bildung" (European Foundation for Democracy, 2017).

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KiKA als Bildungsbotschafter

Auch zu den KiKA-Schwerpunkten "Kinderrechte", "Kinderarmut in Deutschland" und "Gemeinsam leben" steht umfassendes medienpädagogisches Begleitmaterial zur kostenlosen Verfügung. Für sein Engagement in diesem Bereich wurde KiKA 2015 vom Didacta-Verband als "Bildungsbotschafter" ausgezeichnet.

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