Apps für ältere Kinder und Jugendliche

Medienerziehung

Apps für ältere Kinder und Jugendliche

Schüler ab elf Jahren orientieren sich bei ihrer App-Nutzung zunehmend an den Erwachsenen. Für sie werden vor allem Soziale Medien und andere Kommunikationsmöglichkeiten bedeutend. Hier finden Sie Tipps und Hinweise zur altersgerechten App-Nutzung von Schulkindern und Jugendlichen.

Wenn Kinder älter werden, interessieren sie sich immer mehr für Spiele-Apps und Foto- und Videobearbeitungsprogrammen wie Instagram oder Youtube. Für Jugendliche ist die digitale Kommunikation am wichtigsten. Sie unterhalten sich am liebsten über Anwendungen der sofortigen Nachrichtenübermittlung wie Instant-Messenger (z.B. WhatsApp, ICQ, Skype) oder
in Social Communities (z.B. Facebook).

Spiele und Service-Apps nach oben

Auch im Jugendalter ist es wichtig, die Wünsche und Interessen Ihres Kindes ernst zu nehmen und gemeinsam über den Sinn mobiler Anwendungen zu beraten. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Seiten, die sie besuchen und wie man mit Daten im Internet umgeht.

Unsere Tipps im Überblick:

  • an Wünschen und Interessen Ihres Kindes teilnehmen
  • gemeinsam Zeit- und Kostenrahmen besprechen
  • App-Erweiterungen nur gemeinsam herunterladen
  • über Aktualisierungen in Apps und Spielen informieren
  • auf Altersangaben achten
  • Gefahren des Spielens im Mehrspieler-Modus erklären

Besprechen Sie vor dem Spielen gemeinsam, wie lange und oft gespielt werden darf. Viele Spiele können schlecht nach einer vorgegebenen Zeit beendet werden. Ein Abschluss findet sich leichter nach erreichtem Level oder beendeten Aktionen.

Gemeinsam sollte zudem ein Kostenrahmen vereinbart und Apps nur zusammen gekauft oder heruntergeladen werden. Lassen Sie sich von Ihrem Kind über App-Aktualisierungen informieren: Angebote, die am Anfang kostenlos sind, können mit den Erweiterungen kostenpflichtig werden.

Diskutieren Sie zudem über den Sinn von Altersangaben sowie Gefahren des Spielens im Mehrspieler-Modus. In Multi-Player-Games gibt es neben neuen, angenehmen Bekanntschaften auch Mitspieler, die belästigen. Auch sozialer Druck ständig online zu sein, um mithalten zu können, kann entstehen.

Kommunikation und soziale Netzwerke nach oben

Welches soziale Netzwerk das Beste für Ihr Kind, können sie nur gemeinsam entscheiden. Themenorientierte und moderierte Communities leisten einen sicheren Raum zum Lernen. Netzwerke der Erwachsenen wie Facebook, Instagram oder WhatsApp geben keinen ausreichenden Schutzraum und sind für Kinder bis zu einem bestimmten Alter nicht erlaubt.

Unsere Tipps im Überblick:

  • Gemeinsame Beratung über Art des sozialen Netzwerkes
  • Zugriffe auf den „Freunde-Status“ überprüfen
  • Keine persönliche Daten veröffentlichen
  • Über das Recht am Bild aufklären
  • Zusammen über unangenehme Eindrücke und Erlebnisse sprechen
  • Ortungsdienste der Apps ausstellen
  • Erklären, dass „Nicht-Antworten“ auf freche oder zudringliche Nachrichten völlig in Ordnung ist

Nach der Einrichtung eines sozialen Netzwerkes sollten in regelmäßigen Abständen die Privatsphäre-Einstellungen überprüft werden, sodass nur die jeweiligen Freunde die Inhalte auf dem Profil Ihres Kindes lesen können.

Verabreden Sie, welche Daten geschützt werden sollten und warum. Persönliche Informationen über die Familie dürfen nicht an Netzbekanntschaften weitergegeben werden. Dazu gehören auch private Fotos. Diese könnten von Anderen vervielfältigt, zu Ungunsten verändert und missbraucht werden.

Diskutieren Sie in diesem Zusammenhang auch das "Recht am eigenen Bild". Machen Sie Ihr Kind sensibel für Straftaten im Falle der Verbreitung von Foto- oder Videoaufnahmen, die ohne Zustimmung der gezeigten Personen oder deren Erziehungsberechtigen erfolgt.

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie ihm vertrauen und es jederzeit mit Ihnen über unangenehme Online-Eindrücke und Erlebnisse reden kann. Es gibt viele Adressen, die zur Unterstützung da sind, die informieren und zur Kontrolle oder Strafverfolgung kontaktiert werden können.

Ortungsdienste der Apps werden besser permanent ausgestellt. Auch Fremde können den Aufenthalt Ihres Kindes so ausmachen, denn Apps sind nicht sicher.

Linkempfehlungen nach oben

App-Informationen von A bis Z: handysektor.de

Jugendschutzfilter: schau-hin.info

Datenschutz für Apps: klicksafe.de

Abos und Kostenfallen bei Apps: klicksafe.de

Selbstdarstellung mit Selfies: schau-hin.de

Was ist "Sexting"? schau-hin.de

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