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FÜR ERWACHSENE

Nur mit Vielfalt gibt's eine Zukunft!

Nächste Folge am 16.06.2019

um 20:00 Uhr

Video noch über 1 Woche online

Nur mit Vielfalt gibt's eine Zukunft!

Folge vom 28.04.2019 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Kannst du dir vorstellen, im Frühling kein Vogelgezwitscher mehr zu hören? Oder plötzlich keine Insekten mehr über die Wiese krabbeln zu sehen? Tausende Tierarten sind vom Aussterben bedroht und jeden Tag verschwinden einige für immer von unserer Erde.

Die Orang-Utans, die Nils schützen möchte, leben heute nur noch auf zwei kleinen Inseln in Südostasien. Ihr Lebensraum wird immer kleiner. Für die letzten paar Tausend Tiere ist bald kein Platz mehr. Denn der Mensch holzt das Zuhause des Orang-Utans, den Regenwald, immer weiter ab.

Der Lebensraum der Orang-Utans früher und heute:

Für die vielen Millionen Tier- und Pflanzenarten auf der Welt gibt es leider nicht DIE eine Lösung, die alle retten kann. Denn der Mensch macht den Tieren auf verschiedene Weise das Leben schwer.

Ein Bericht der Vereinten Nationen (UN) zum Stand der Artenvielfalt zeigt deutlich, dass es eine extreme Beschleunigung des Artensterbens gibt. Das bedeutet, es sterben viel zu schnell viel zu viele Arten aus. Schon in den kommenden Jahrzehnten drohen zwischen 500.000 und 1.000.000 Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden. Experten sprechen von "Massenaussterben" und Schuld daran hat insbesondere das Einwirken des Menschen in die Natur!

Es summt und zwitschert immer leiser

Um zu sehen, was das Artensterben anrichten kann, muss man nicht erst nach Sumatra fliegen. Viele Bienen- und Insektenarten herzulande sind vom Aussterben bedroht. Weil weniger verschiedene Pflanzen wachsen und auf den Feldern mehr Chemie eingesetzt wird, haben es die Insekten schwer. Wenn die Biene erstmal weg ist, bekommen auch wir Menschen das sehr bald negativ zu spüren. Denn ein Großteil von dem was wir essen, gibt es nur, weil Bienen und andere Insekten die Pflanzen bestäuben. Ohne Bestäubung, gibt es keine Früchte mehr. Dadurch fehlt anderen Tieren wiederum die Nahrung: auch sie sterben aus.

Das zeigt: Alle Tiere und Pflanzen eines Ökosystems sind aufeinander angewiesen.

So kannst du helfen

Du selbst kannst schon mit einfachen Mitteln einiges tun, um Tieren zu helfen. Den Rasen seltener mähen und somit zum Beispiel Klee und Löwenzahn die Gelegenheit geben, Blüten zu reiben. Da freuen sich die Insekten! Unsere Zukunftsmacher haben Nistkästen für Vögel und Fledermäuse gebaut.

Auch Bienen und Wespen freuen sich, wenn man ihnen einen Unterschlupf baut. Wie du dein eigenes Insektenhotel bauen kannst, das erklärt dir Felix im Video.

Es geht auch anders

Die Galapagos-Schildkröte zeigt, dass Artenschutz funktionieren kann. Vor einigen Jahren gab es nur noch 19 Stück. Die Schildkröten konnten sich nicht mehr vermehren, weil ihre Eier von Ratten gefressen wurden. Seefahrer hatten die Ratten mit auf die Insel gebracht. Die hatten sich schnell vermehrt und wurden zum Problem. Doch es wurde angepackt und das Problem behoben. Inzwischen leben wieder mehrere hundert der riesigen Schildkröten auf der Insel.

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Klonen

Artenschutz der Zukunft?

Wissenschaftler testen, ob man ausgestorbene Arten klonen kann. Das bedeutet, sie erzeugen eine genetisch identische Kopie eines Lebewesens. Kannst du dir zum Beispiel vorstellen, dass es eines Tages wieder Mammuts gibt?

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