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FÜR ERWACHSENE

Überlebenstraining - Wie lebt es sich ohne Handy, Strom und Supermarkt?, Teil 1

Folge vom 02.08.2020 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Was passiert, wenn plötzlich alles ausfällt? Satt werden ohne Supermarkt und ohne Handy-App den Weg finden?Wie gut sind wir darauf vorbereitet?

Pfadfinder Tristan wünscht sich einen sonnen- und mondbetriebenen Kühlschrank, der bei Stromausfällen ein ganzes Dorf, oder eine ganze Stadt ernähren kann.

Tolle Idee!

Wasserfilter selbst herstellen

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen. In der Natur darf man aber nicht einfach aus jedem Bach oder See trinken, denn das Wasser kann Keime enthalten, die zu Durchfall führen können.

Deswegen sollte das Wasser immer gefiltert werden. Dafür kann man extra Wasserfilter oder Wasseraufbereitungstabletten kaufen. Falls man das nicht zur Verfügung hat, ist es am sichersten, wenn man das Wasser abkocht.

Die Zukunftsmacherinnen und Zukunftsmacher zeigen dir wie es geht.

Laub-ig warm!

Wenn dir in der freien Natur kalt wird, suche nach trockenem Laub und stopfe es in deine Jacke. Das Laub speichert deine Körperwärme und hält dich länger warm.

Nachtlager selbst gebaut

Darauf solltest du bei deinem Nachtlager achten:

  • Geschützt vor Wind, Kälte und Regen
  • Vermeide offenes Feld oder Flussufer
  • Am besten in einer Höhle oder im Wald
  • Achte auf herabfallende Äste
  • Spanne eine Plane über deinen Schlafplatz. Falls du keine Plane hast, kannst du dir aus Ästen eine Art Höhle bauen. Blätter, Zweige, Gestrüpp und Erde als Wärmedämmung über die Äste stapeln. Damit du weicher schläfst, eignen sich trockene Blätter und Moos als Untergrund.

Wusstest du schon?

Der Mensch hält ganz schön viel aus. Hier erfährst du ein paar Fakten über den menschlichen Körper:

Survival Quiz | Rechte: colourbox.com

Unser wichtigstes Lebensmittel ist das Wasser!

Ohne Wasser kann der Mensch bis zu drei Tage überleben. Wenn er sich körperlich anstrengen muss, dann sind es sogar weniger als drei Tage.

Schneebedeckte Felsen, eingehüllt von Wolken. | Rechte: colourbox.com

Wie hoch kommt der Mensch?

Ab 2.500 Meter, das ist ungefähr doppelt so hoch wie der Brocken, kann die Höhenkrankheit einsetzen. Dann wird einem schlecht und man bekommt Kopfschmerzen. Ab 8.000 Meter beginnt die Todeszone, hier gibt es zu wenig Sauerstoff für den Menschen. Der erfahrene Bergsteiger Reinhold Messner hat es ohne künstlichen Sauerstoff auf den höchsten Berg der Welt geschafft, den Mount Everest mit 8848 Metern Höhe. Wahnsinn!

Kleines Mädchen hält die Luft an. | Rechte: Imago Images

Wie lange überlebt der Mensch ohne Sauerstoff?

Ohne Sauerstoff werden die meisten Menschen ab 2 Minuten ohnmächtig. Man kann Luftanhalten aber auch trainieren. Der Rekord liegt bei wahnsinnigen 22 Minuten und 33 Sekunden. Ganz wichtig: auf keinen Fall nachmachen!

Mensch mit Flossen und Schnorchel unter Wasser im Meer. | Rechte: colourbox.com

Wie tief kommt der Mensch?

Ohne Ausrüstung kann der Mensch bis zu 18 Meter tief tauchen. Ab 25 Meter wir der Druck auf die Lunge zu groß und man wird ohnmächtig. Der Rekord im Tauchen ohne Sauerstoffmaske liegt bei wahnsinnigen 214 Metern. Auch das auf keinen Fall nachmachen!

Überlebenskünstler Tiere

Kamel in der Wüste | Rechte: colourbox.com

Überlebenskünstler Kamel

Ein Kamel kann in 15 Minuten bis zu 200 Liter Wasser trinken. Die Flüssigkeit wird in drei Mägen gespeichert. Bis zu vier Wochen lang! Außerdem können Kamele ihre Nasenlöcher verschließen, sodass weniger Wasser über die Atmung verloren geht.
Übrigens: In den Höckern wird kein Wasser gespeichert, sondern Fettreserven.

Eisbär unterwegs im Schnee in der Antarktis.<br/> | Rechte: colourbox.com

Überlebenskünstler Eisbär

Eisbären haben dichtes Fell, das den gesamten Körper bedeckt. Ihre Haut ist schwarz und speichert dadurch die Wärme der Sonnenstrahlen gut. Sie haben eine bis zu 10 cm dicke Speckschicht. So halten sie sich warm, wenn es in der Arktis mal wieder minus 30 Grad Celsius kalt wird.

Igel | Rechte: colourbox.com

Überlebenskünstler Igel

Um während des Winters, länger ohne Nahrung auszukommen, machen Igel Winterschlaf. Dabei atmen sie nur noch ein bis zwei Mal pro Minute und ihr Herz schlägt ganz langsam. Ab und zu wachen sie auf, ändern ihre Schlafposition und geben Kot und Urin ab. Sie fressen aber nichts.
Man sollte Tiere im Winterschlaf niemals wecken. Das kostet zu viel Energie und sie würden Nahrung suchen, aber keine finden.

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